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Testament

Das Testament ist eine letztwillige Verfügung über das Vermögen einer Person auf deren Tod hin.

 

Das Gesetz kennt drei verschiedene Arten:

 

  • eigenhändige letztwillige Verfügung
  • öffentliche letztwillige Verfügung und
  • mündliches Testament

 

 

 

Die eigenhändige letztwillige Verfügung ist gültig und braucht keine amtliche Beglaubigung, wenn sie vom Erblasser, also demjenigen, der das Testament errichtet, von Anfang bis Schluss mit Einschluss des Datums und der Unterschrift, von Hand geschrieben wird.

 

Will oder kann jemand nicht selber das Testament aufsetzen, so wird durch das Amtsnota-riat nach vorgängiger Besprechung nach dessen Angaben das Testament aufgesetzt und anschliessend öffentlich beurkundet. Maschinen- oder computergeschriebene Testamente sind ohne öffentliche Beurkundung anfechtbar und können für ungültig erklärt werden.

 

Inhalt eines Testamentes kann alles sein, was auch im Erbvertrag möglich ist (siehe Erbvertrag).

 

Es wird empfohlen, Testamente auf dem zuständigen Amtsnotariat zu deponieren und prüfen zu lassen. Mit der Hinterlegung ist gewährleistet, dass das Testament nach dem Tod den Erben amtlich eröffnet wird.

 

Beim mündlichen Testament handelt es sich um ein Nottestament mit zeitlich beschränkter Gültigkeit. Die speziellen Voraussetzungen sind in Art. 506 bis 508 ZGB geregelt.

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