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Sicherungsinventar

Anordnung von Sicherungsmassnahmen im Erbgang

Besteht nach dem Ableben des Erblassers die Gefahr, dass Nachlassgegenstände beiseite geschafft werden, nimmt das zuständige Amtsnotariat auf Verlangen von Erben Siegelungen vor (Art. 552 ZGB).

 

Ebenfalls auf Begehren von Erben, unter bestimmten Umständen aber auch von Amtes wegen, errichtet das zuständige Amtsnotariat ein sogenanntes Sicherungsinventar (Art. 553 ZGB). Dieses umfasst die beim Todestag vorhandenen Aktiven des Erblassers, einschliesslich die eingebrachten Güter und die Errungenschaft des Verstorbenen bzw. bei Gütergemeinschaft das eheliche Gesamtgut, sowie die sich aus den Unterlagen des Verstorbenen ohne weitere Abklärungen ergebenden Passiven.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen beauftragt das Amtsnotariat einen befähigten Dritten mit der Erbschaftsverwaltung (Art. 554 ZGB).

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