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Ersatz der Unterschrift

Eine Unterschrift ist grundsätzlich eigenhändig zu schreiben (Art. 14 Abs. 1 OR).

 

Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt dann, wenn eine Person nicht (mehr) selber unterschreiben kann, sei es aufgrund von Unkenntnis der Schrift oder körperlicher Unfähigkeit. Diesfalls ist es gestattet, die Unterschrift durch ein beglaubigtes Handzeichen zu ersetzen oder durch eine öffentliche Beurkundung ersetzen zu lassen (Art. 15 OR).

 

In der Praxis wird diese Art von Beurkundung vor allem dann gemacht, wenn eine Personen wegen körperlicher Gebrechen, z. B. wegen Verstümmelung oder wegen Nervenleiden, nicht imstande ist, eigenhändig eine Unterschrift zu geben.

 

Art. 15 OR findet keine Anwendung bei Wechsel und Check.

 

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