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Apostille

Falls Ihr Dokument für das Ausland bestimmt ist, verlangt die ausländische Behörde im Normalfall zusätzlich zur Unterschriftsbeglaubigung eine Apostille oder Legalisationen durch die Staatskanzlei. Sowohl die Apostille als auch die Legalisation ist eine Bestätigung der Echtheit der Unterschrift des Funktionsträgers sowie der Eigenschaft, in welcher er gehandelt hat und der Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist.

 

Für Staaten, die dem Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 beigetreten sind, wird die Beglaubigung mittels Apostille vorgenommen. Die Apostille ist eine besondere Art der Überbeglaubigung und garantiert, dass das Dokument im Bestimmungsland ohne weitere Beglaubigung durch die diplomatische oder konsularische Vertretung akzeptiert wird. Die Apostillen werden in folgenden Sprachen ausgestellt: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Russisch.

 

Für alle anderen Länder stellt die Staatskanzlei Legalisationen aus. Diese müssen durch das entsprechende Konsulat oder die Botschaft noch einmal beglaubigt werden.

 

Die Staatskanzlei beglaubigt Originale, Kopien und Übersetzungen, die mit Originalstempel oder Siegel und der Unterschrift einer berechtigten Person versehen sind. Mit der Apostille oder Legalisation bestätigt auch die Staatskanzlei nur die Echtheit der Unterschrift, nicht aber die Richtigkeit des Inhalts des Dokuments.

 

Die Gebühr pro Apostille beträgt Fr. 50.00, pro Legalisation Fr. 30.00, jeweils zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von Fr. 10.00, wenn die Apostille oder Legalisation durch das Amt für Handelsregister und Notariate eingeholt wird und zuzüglich Versandkosten, wenn die Dokumente vom Amt für Handelsregister und Notariate per Post versandt werden.

 

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